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09.07.2024 Lesezeit: 1 Minute

BVMW Bayern ruft dringend zur Mäßigung im Gastronomie-Tarifstreit auf

Autor:in: Achim von Michel

Zu der sich anbahnenden Eskalation im Tarifstreit in der Bayerischen Gastronomie ruft der Verband der Mittelstand.BVMW in Bayern die Konfliktparteien zur Mäßigung und schnellen Einigung auf.

„Die Corona-Pandemie, danach die Wiedererhöhung der Mehrwertsteuer, massiv gestiegene Energie- und Lebensmittelpreise und die allgemein bescheidene wirtschaftliche Lage setzen den Hotel- und Gastronomiebetrieben extrem zu. Es gibt bei den Betrieben einfach keinen finanziellen Spielraum mehr“, sagt Achim von Michel, Politikbeauftragter im BVMW Bayern. Laut Dehoga Bayern könnten auch in diesem Jahr wieder mehr als 2.000 Betriebe im Freistaat schließen. Sibylla Abenteuer, Pächterin des Restaurants Rabenwirt in Pullach und Mitglied im Verband der Mittelstand.BVMW betont: „Der bisher weitgehend verregnete Sommer verhagelt uns zusätzlich die Bilanzen. Das ist jetzt der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um in einen langwierigen Tarifkonflikt zu gehen, zumal in anderen Bundesländern ja bereits erträgliche Einigungen erzielt worden sind.“ Insbesondere appelliert der BVMW Bayern an die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG), im Umfeld der Fußball-Europameisterschaft keinesfalls Warnstreiks aufzurufen. „Diese ohnehin sehr kurze Zeit, die der Gastronomie und Hotellerie erfreulicherweise zusätzlichen Umsatz durch Gäste aus aller Welt beschert, darf nicht auch noch mit Auseinandersetzungen belastet werden“, so Achim von Michel.

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