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18.07.2023

Jeder vierte Mittelständler denkt ans Aufgeben des eigenen Geschäftes

Tagesschau berichtet über Ergebnis einer Umfrage des BVMW

Durch den Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW) befragte Unternehmer und Unternehmerinnen sehen die Bürokratie und die Steuerabgaben als größtes Hindernis. Jeder vierte Mittelständler denkt ans Aufgeben. Der Verbandsvorsitzende des BVMW Markus Jerger spricht von einem Warnsignal.

Einer Umfrage des BVMW zufolge denken die Inhaber von mehr als jedem vierten mittelständischen Unternehmen über das Aufgeben nach. Mehr als jeder fünfte Mittelständler erwägt eine Verlagerung des Geschäfts ins Ausland.
Die befragten Unternehmer/innen fühlen sich durch bürokratischen Hürden, zu hohen Steuern und durch fehlenden Fachkräften am stärksten eingeschränkt.

2021 waren circa 40 Millionen Menschen im deutschen Mittelstand beschäftigt. Der Verbandsvorsitzende des BVMW Markus Jerger spricht von einem Warnsignal: "Wenn heimatverbundene, tief verwurzelte Unternehmerinnen und Unternehmer über Geschäftsaufgabe nachdenken oder den Weggang ins Ausland in Erwägung ziehen, kann das niemanden kalt lassen."

Der Bundesverband mittelständische Wirtschaft hat allerdings auch positive Faktoren unter seinen mittelständischen Mitgliedern abgefragt, die der Wirtschaftsstandort Deutschland zu bieten hat. Hierbei schneidet die geografische Lage im Zentrum Europas am besten ab. Die Infrastruktur und das gut ausgebildete Personal sind weitere hervorstechende Argumente für den Wirtschaftsstandort Deutschland. Ein weiterer Aspekt für ist die politische Stabilität, gleichzeitig wurde von den befragten Mittelständlern der Wunsch nach mehr Planbarkeit bezüglich der Rahmenbedingungen geäußert.

Den Bericht der tagesschau finden Sie unter diesem Link: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/unternehmen/umfrage-mittelstand-geschaefts-aufgabe-100.html

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