Der Fachkräftemangel ist längst keine Randerscheinung mehr – er entwickelt sich zu einer zentralen Herausforderung für die Wirtschaft westlich orientierter Länder.
Zukunft der Sozialversicherungen muss Bestandteil der Kanzlerdebatten sein – BVMW Koblenz fordert klare Positionierung
Koblenz/Berlin – Der Mittelstand in Deutschland steht vor großen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Sozialversicherungen. Dass dieses zentrale Thema im Duell der Kanzlerkandidaten keine Rolle gespielt hat, stößt auf deutliche Kritik beim Bundesverband mittelständische Wirtschaft (BVMW).
„Die steigenden Sozialversicherungsbeiträge belasten Unternehmen und Arbeitnehmer gleichermaßen. Die Wirtschaft kann den Nettolohnverlust, der durch höhere Beiträge entsteht, nicht dauerhaft durch Lohnerhöhungen kompensieren“, betont Dennis Feldmann, Beauftragter des BVMW Koblenz. „Es braucht dringend eine Reform, um die Finanzierung der Sozialversicherungen langfristig tragfähig zu gestalten.“
Dass die Zukunft der Kranken- und Pflegeversicherung im Wahlkampf weitgehend ignoriert wurde, bewertet auch Prof. Dr. Dr. Alexander Ehlers, Sprecher des Beirats Gesundheit im BVMW, kritisch: „Die Sozialversicherungen sind eine tragende Säule der sozialen Marktwirtschaft. Die politischen Entscheidungsträger müssen endlich nachhaltige Konzepte zur Finanzierung des Gesundheitssystems vorlegen.“
Als Ausgangspunkt für eine sachliche politische Debatte formuliert der BVMW vier zentrale Forderungen:
„Die mittelständischen Unternehmen sind das Rückgrat unserer Wirtschaft. Doch die steigenden Sozialabgaben belasten sie zunehmend“, warnt Dennis Feldmann. „Die kommende Bundesregierung muss dieses Thema dringend angehen, um die Wettbewerbsfähigkeit des Mittelstands und die soziale Absicherung der Bürger langfristig zu gewährleisten.“
Für weitere Informationen kontaktieren Sie bitte Dennis Feldmann, BVMW Koblenz: dennis.feldmann@bvmw.de
Dennis Feldmann
Beauftragter des Verbandes - Koblenz